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Bündnis EnergieWende Wiesbaden-Taunus

Kurze Bewertung des Referentenentwurfs zur Novellierung des Erneuerbare Energien Gesetzes

7. März 2014

Energiewende Ende?

Energiewende Ende?

Vorweg gesagt: der vorgelegte Entwurf zur Novellierung des EEG erfüllt in keinen wesentlichen Punkten die Anforderungen der Energiewende für eine Stromversorgung auf Basis erneuerbarer Energien. Es ist zu befürchten, dass mit den vorgelegten Maßnahmen die gesteckten  Klimaschutzziele verfehlt werden. Der Entwurf erscheint vielmehr als der Versuch, die Dynamik der Energiewende und des Ausbaus der erneuerbaren Energien zu bremsen. Dies basiert vorgeblich auf dem Ziel der Kostenbegrenzung, bei genauerer Betrachtung der einzelnen Maßnahmen geht es jedoch nicht nur um „bezahlbare Energiepreise“, sondern in erheblichem Maße auch um die Sicherung der Interessen und der marktbeherrschenden Stellung der großen Energieversorger.

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Energiewende oder Energiewende-Ende?

15. September 2013

Energiewende oder Energiewendeende?Auf einer Pressekonferenz am 12. September haben Avaaz und die Deutsche Umwelthilfe ihren neuen Bericht vorgestellt, der veranschaulicht, wie die Bundesregierung unsere Energiewende fehlgeleitet hat. Auf der Avaaz.org Seite finden Sie die Kernpunkte des Berichts und hier eine Meldung in der Zeit und auf Shortnews sowie im PV Magazine.
Den kompletten Bericht gibt es hier: http://avaaz.org/energiewende

Seit langem wird vermutet, dass die schwarz-gelbe Regierung darauf abzielt, die Energiewende auszubremsen. Nun haben wir Beweise dafür.

Am Donnerstag, den 12 September veröffentlichten Avaaz und die Deutsche Umwelthilfe einen detaillierten Bericht, der darstellt, wie Schlüsselfiguren in der Bundesregierung den Umstieg auf erneuerbare Energien fehlgeleitet haben. Nun versuchen sie, der Energiewende die Unterstützung zu entziehen, indem sie die Förderkosten für Erneuerbare fast ausnahmslos für den starken Anstieg der Strompreise in Privathaushalten verantwortlich machen. Dies ist so nicht richtig – doch gemeinsam können wir die Sache richtigstellen. Wenn genug von uns den Parteichefs noch heute den Bericht senden, können wir den notwendigen politischen Druck aufbauen, um die Energiewende zu retten! Klicken Sie hier, um die wichtigsten Ergebnisse des Berichts zu lesen und sie an die Parteizentralen zu senden:
https://secure.avaaz.org/de/sam_report_launch/?bdpqCab&v=29151

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Wiesbadener Solarkataster – Strom und Wärme vom Dach

19. August 2009

Wiesbaden hat Klimaschutz-Potenzial

Rund 35.000 Gebäude in Wiesbaden eignen sich für die Errichtung einer Solaranlage. Sie bieten mit einer Fläche von über 2,2 Millionen Quadratmetern Dachfläche Potenzial für einen  Ertrag von rund 290.000 Megawattstunden Strom pro Jahr. Damit ließen sich über 180 Millionen Kilo Kohlendioxid (CO2) einsparen.

Mit dem Solarkataster der Landeshauptstadt Wiesbaden wissen Hausbesitzer mit wenigen Klicks, ob die Dachfläche ihres Hauses für eine Solarstromanlage (Photovoltaik) oder einen Sonnenkollektor für die Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung geeignet ist.
Kartendarstellung SolarkatasterKartendarstellung mit Link zum Solarkataster | © wiesbaden.de
In der Kartendarstellung des Solarkatasters mit der Dachflächenanalyse ist das Solarenergiepotenzial der Dachflächen in Wiesbaden dargestellt. Anhand der Einfärbung der Dachfläche ist die Eignung für Solaranlagen erkennbar. Die Karte ist mit einem Klick auf das nebenstehende Bild erreichbar.

Für jede Dachfläche ist angegeben:

  • auf wie viel Quadratmetern Solarstrommodule oder Kollektoren effizient installiert werden können
  • mit welchem Stromertrag zu rechnen ist
  • welches CO2-Einsparpotenzial vorliegt

Die Datengrundlagen stammen aus einer Laserscanner-Befliegung aus dem Jahre 2006. Details dazu sind unter dem Link „Methodik Solarkataster“ aufgeführt.


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