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Bündnis EnergieWende Wiesbaden-Taunus

Zwischenbericht Infraschall-Messreihe an Windkraftanlagen – Studie der Landesanstalt für Umwelt BaWü

Zwischenbericht Messprojekt „Tieffrequente Geräusche und Infraschall von Windkraftanlagen und anderen Quellen"
Zwischenbericht Messprojekt „Tieffrequente Geräusche und Infraschall von Windkraftanlagen und anderen Quellen“

„Der Infraschall wurde im Wesentlichen vom Wind erzeugt und nicht vom Betrieb der Windenergieanlage“

Tieffrequente Geräusche und Infraschall von Windkraftanlagen und anderen Quellen

Die LUBW hat den Zwischenbericht zu ihrem Messprojekt „Tieffrequente Geräusche und Infraschall von Windkraftanlagen und anderen Quellen“ veröffentlicht. Ziel des Projektes ist es, eine breite Datengrundlage zu Infraschall und tieffrequenten Geräuschen aus unterschiedlichen Quellen zu erhalten, um diese miteinander vergleichen zu können. Damit soll die Diskussion über diese Schallwellen im Zusammenhang mit Windkraftanlagen versachlicht werden. Die LUBW wird im Verlauf des Jahres 2015 noch weitere Untersuchungen durchführen. Der Endbericht wird gegen Ende des Jahres erwartet.

Obwohl die Messreihen noch nicht alle beendet sind, ist die beobachtete Tendenz eindeutig: von Windkraftanlagen gehen keine besonderen Belästigungen und schon gar keine Gefahren für Mensch und Tier aus. Die von den Windkraftgegnern postulierten, dramatisch hohen Infraschall-Pegel bei WKA treten in der Praxis nicht auf und die Pegel durch andere Quellen, denen der Mensch täglich ausgesetzt ist, sind mitunter deutlich höher.

Besonders interessant ist ein Zitat aus dem Bericht:
„In 700 m Abstand zur Windenergieanlage war bei den bisherigen Messungen zu beobachten, dass sich beim Einschalten der Windenergieanlage der gemessene Infraschall-Pegel nicht mehr nennenswert erhöht. Der Infraschall wurde im Wesentlichen vom Wind erzeugt und nicht vom Betrieb der Windenergieanlage.“

Wie war das letztes Jahr? Erinnert sich noch jemand noch an die aufgeregten Parolen der Windkraftgegner? Markus Storck von der BI „Rettet den Taunuskamm“ wollte wegen der selbst postulierten Gefahren von Infraschall durch Windkraftanlagen nicht nur das Projekt auf dem Taunuskamm verhindern, er wollte sogar „dafür sorgen“, dass die TA-Lärm geändert wird. Zwei mal drei macht vier, widewidewitt …

siehe auch: Umweltminister Franz Untersteller und LUBW-Präsidentin Margareta Barth: „Die Untersuchung belegt, dass Windenergieanlagen zu keinen nennenswerten Infraschallimmissionen führen.“

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